Was ist ein AVV und warum ist er Pflicht?
Immer wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten an einen Dienstleister weitergibt, der diese im Auftrag verarbeitet, ist nach Art. 28 DSGVO ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) Pflicht. Dieser regelt, wie der Dienstleister die Daten verarbeiten darf, welche Schutzmaßnahmen er ergreift und wie er auf Weisungen reagiert.
Ohne gültigen AVV drohen Bußgelder nach Art. 83 DSGVO von bis zu 10 Mio. Euro bzw. 2 % des weltweiten Jahresumsatzes.
Automatisch mit jedem Vertrag enthalten
Bei pipeIQ ist der AVV Bestandteil der Nutzungsbedingungen. Mit Vertragsschluss gilt er automatisch — kein separater Workflow, keine Unterschrift erforderlich. Auf Wunsch stellen wir auch eine unterzeichnete PDF-Version bereit.
Inhalt des AVV — Überblick
Gegenstand
Beschreibung der verarbeiteten Datenkategorien und des Verarbeitungszwecks (B2B-Sales-Intelligence, kein Personenbezug außer Kontaktdaten).
Weisungsbefugnis
Sie als Verantwortlicher erteilen Weisungen — pipeIQ verarbeitet nur weisungsgemäß. Weisungen können jederzeit erteilt werden.
TOMs
Dokumentierte Technische und Organisatorische Maßnahmen: EU-Hosting, Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Datenlöschfristen.
Unterauftragnehmer
Liste aller Sub-Auftragsverarbeiter (z. B. Hetzner als Hoster). Änderungen werden rechtzeitig angekündigt.
Rechtsfragen zum AVV? Wir helfen.
Schreiben Sie uns an [email protected] — wir antworten innerhalb von 24 Stunden (Werktage).